Fragen und Antworten
Alle Ihre Fragen beantworten wir hier. Wenn eine Frage unbeantwortet geblieben ist, rufen Sie uns gerne an: 0211-38546140
Medizinischer Leiter
Dr. med. Christian Tast
Ab welchem Alter sind 360° Check-ups sinnvoll?
Vor 40: mindestens ein Mal. Leider gibt es genug Fälle, in denen junge Menschen an tödlichen Erkrankungen leiden oder sterben. Prominente Beispiele gibt es genug, von Superhelden wie dem Marvel „Black Panther“ Chadwick Boseman (43 Jahre, Krebs) bis hin zum Musiker Bob Marley (36 Jahre, Krebs), die Liste ist lang.
Fast immer hängen solche Fälle mit Zufall oder Genetik zusammen. Daher wollen wir bei unseren Patienten unter 40 Jahren sicherstellen, dass keine genetische Veranlagung zu z.B. Schlaganfall besteht. Wenn diese genetische Prädisposition einmal gecheckt wurde und unter Kontrolle ist, hat man lange Gewissheit, alles medizinisch Sinnvolle gemacht zu haben, um das Schlimmste zu vermeiden. Der Gesundheits-Check-up schafft hier die notwendige Klarheit, ob man zu der Hochrisikogruppe gehört oder nicht. Somit ist unsere Empfehlung, mindestens ein Mal einen 360° Premium Check-up vor 40 zu machen.
Ab 40: alle 1 bis 3 Jahre. Ab 40 lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Viele Krankheiten können in einem Intervall von 1 bis 3 Jahren auftreten, z. B. Krebs. Daher ist es ratsam für alle, die maximale Gesundheit noch über 90 haben wollen, mit höherem Alter regelmäßig 360° Check-ups zu machen.
Gerade ist viel los. Kann mein Check-up ein paar Monate warten?
Wenn es um mehr als einen Monat geht, vor allem bei Personen, die noch nie einen 360° Check-up gemacht haben, ist unsere Antwort: „Nein, ein Check-up kann nicht warten“. Es besteht das Risiko, dass eine gravierende Krankheit ausbricht, die man hätte vorher eindämmen können.
Der Grund: Für viele Menschen können ein paar Monate der Unterschied zwischen „keine Symptome“ und „Krankenhaus“ sein. Einige tödliche Krankheiten wie Schlaganfall passieren plötzlich, einen Tag geht es einem „so wie immer“ und am nächsten Tag ist es zu spät. Wir können einige Hochrisikoevents jetzt erkennen, sodass Personen sofort medizinisch eingestellt werden, um das Schlimmste zu verhindern.
Daher empfehlen wir immer, Check-ups sofort zu erledigen und kein Risiko einzugehen. Wenn man aber bereits einen 360° Check-up gemacht hat, ändert das die Situation. Wir wissen bereits, wie hoch das Risiko von gravierenden Risiken ist, und können dann eine Einschätzung geben, wie wahrscheinlich es ist, dass etwas Schlimmes passieren könnte oder ob man es sich erlauben kann, seinen Check-up zu verschieben.
Gerade ist viel los. Kann mein Check-up ein paar Wochen warten?
Wenn es um ein paar Wochen geht, glauben wir, ist die Antwort: „Ja, geht schon.“ Aber die Entscheidung, sich jetzt 3 Stunden in der Praxis zu nehmen, könnte Ihnen eine Woche Krankheit ersparen.
Gerade in Hochstressphasen werden Check-ups gerne verschoben. Das fühlt sich kurzfristig vernünftig an, führt aber oft dazu, dass der Körper später mit Krankheit reagiert. Nicht selten genau dann, wenn eigentlich Urlaub oder Feiertage mit den Liebsten anstehen. Der LumaMed 360° Check-up hilft, stressbedingte Krankheiten zu verhindern. Wir prüfen systematisch, was Ihr Körper braucht, um seine Selbstheilung optimal zu nutzen. Sie investieren 3 Stunden, um nicht eine ganze Woche auszufallen.
Stellen Sie sich eine brennende, fettige Pfanne vor. Der Instinkt, das Feuer mit Wasser zu löschen, macht das Feuer nur größer und steigert die Verletzungsgefahr enorm. Richtig ist es, gegen den Instinkt zu handeln und die Pfanne mit einem Deckel zu ersticken. Genauso ist es ratsam, in einer Hochstressphase nicht einfach „schneller zu laufen“, den Check-up zu verschieben und dann krank zu werden. Viel effizienter ist es, die 3 Stunden jetzt in den Check-up zu investieren, statt dann später eine ganze Woche krank zu sein. Wollen Sie wirklich das Risiko eingehen, wegen 3 eingesparten Stunden eine Woche komplett auszufallen?
Ich bin gerade in Behandlung. Ist es überhaupt sinnvoll, den Check-up jetzt zu machen?
Nicht sinnvoll, wenn: Sie körperlich nicht in der Lage sind, leichte Belastung auszuhalten, wie z. B. leichtes Fahrradfahren. Beispiele reichen von kleinen Einschränkungen wie einer Grippe bis hin zu großen wie einer Chemotherapie. Hier raten wir, erst auf ein mildes Niveau auszuheilen, wenn möglich, und dann einen Check-up Termin zu machen.
Nicht sinnvoll, wenn: Sie eine bekannte, eindeutige Krankheiten geheilt haben wollen und sich nicht für die ganzheitliche Gesundheit Ihres Körpers interessieren. Ja, oft lohnt es sich, ein Problem aus einer ganzheitlichen Perspektive zu betrachten, um die Ursache zu verstehen und nicht nur Symptome zu lindern. Bei speziellen Krankheiten, die schon da sind, können wir aber oft gar nicht helfen. Wenn der Krebs da ist, muss ein Patient zum Onkologen. Dieser ist der Experte und hat natürlich das finale Sagen über die Therapie. Wir machen alles medizinisch Sinnvolle, um es nicht so weit kommen zu lassen oder die Therapie aus einer Ganzkörpersicht zu unterstützen.
Sehr sinnvoll, wenn: Sie Ihr bestehendes Problem von einer ganzkörperlichen Perspektive beleuchtet haben wollen. Wir sehen sehr oft, dass Patienten Medikamente verschrieben bekommen, ohne dass sich jemand Zeit nimmt, die Ursache der Probleme zu finden. Das liegt teils daran, dass die Ursache zu finden sehr zeitaufwändig ist. Alle Systeme im Körper hängen miteinander zusammen. So muss man sich richtig Zeit nehmen, um zu gucken, woher Probleme kommen könnten.
Ein 360° Check-up macht genau das. Wir nehmen uns 4 Stunden Zeit, haben ein Team an mehreren Experten, die zu Rate gezogen werden können, und schauen uns den ganzen Körper an. Natürlich sehen wir so Ursachen, die in einem 5 Minuten Termin versteckt erscheinen.
Sehr sinnvoll, wenn: Sie sicherstellen wollen, dass nicht noch weitere Krankheiten zu den bestehenden hinzukommen. Beispiel: Diabetespatienten werden wegen Diabetes behandelt. Was oft übersehen wird, ist, dass Diabetes die Wahrscheinlichkeit für tödliche Folgeerkrankungen stark erhöht. Dieses Risiko für Folgeerkrankungen wird aber nicht extra behandelt, sondern oft ignoriert.
Hier kommt ein 360° Premium Check-up ins Spiel. Wir schauen uns Ihr Risikoprofil an und können so darauf achten, dass zu den bestehenden Krankheiten nicht noch andere dazukommen.
Warum können Check-ups so vielen Patienten das Leben retten?
Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland über 300.000 Menschen unnötig pro Jahr sterben. Einer der Gründe: der Irrglaube, dass man tödliche Krankheiten heilen kann. Das geht aber oft nicht. Dies ist ein Trugschluss, der sehr menschlich ist. Denn aus unserer Alltagserfahrung glauben wir, dass Krankheiten kommen und wieder gehen. Bei Husten und Schnupfen stimmt das auch meistens. Bei tödlichen Krankheiten ist es anders: diese kommen und bleiben, wenn man nicht vorbeugt.
So sind zum Beispiel 70 % der Todesfälle durch Herzinfarkte vermeidbar, und zwar wenn man frühzeitig nachschaut und etwas unternimmt, bevor es erste Symptome gibt.
Im Umkehrschluss bedeutet das aber: Wenn man frühzeitig nachschaut und dann auch etwas tut, hat man die Chance, gesund weit über 90 Jahre alt zu werden. Oft ist den Patienten nicht bewusst, wie viele gesunde Jahrzehnte dank moderner medizinischer Erkenntnisse noch möglich sind!
Warum können Check-ups so viele Patienten vor schmerzhaften Erkrankungen bewahren?
Manche Krankheiten stehen mit starken Schmerzen oder lebensverändernden Komplikationen in Verbindung. Beispiele gibt es bei jedem im Umfeld zur Genüge, man spricht nur nicht darüber: Nierensteine, Gicht, Amputationen durch Diabetes, Paralyse durch Thrombosen etc.
Das Schöne ist, dass viele dieser Krankheiten nicht über Nacht entstehen, sondern von „weit weg“ gesehen werden können, wie es bei allen Beispielen oben der Fall ist.
Das bedeutet: Wenn man früh sieht, wie sich eine Krankheit anschleicht, kann man bequem etwas unternehmen und das Schlimmste vermeiden. Der Gegensatz gilt ebenso. Wenn man gute Werte hat, kann man das Leben entsprechend beruhigt und ohne unnötige Askese genießen und seine Mühen dort fokussieren, wo das persönliche Risiko liegt.
Die Kunst liegt darin, zu erkennen, welche von den hunderten Krankheiten sich gerade anschleichen, sodass man frühzeitig Handlungen einleiten kann. Der sicherste Weg ist daher, alles medizinisch Sinnvolle zu tun um so viele Krankheiten auf einmal wie möglich zu checken. So können anschleichende Probleme gefunden und im besten Fall um Jahrzehnte hinausgezögert werden.
Warum ist der LumaMed 360° Premium Check-up so umfangreich?
Die oft einzige Möglichkeit für maximale Gesundheit über 90 Jahre ist es, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen. Wenn man eine tödliche Krankheit bekommen hat, kann man diese oft nicht mehr heilen. Wenn man aber die anschleichende Krankheit frühzeitig aufdeckt, kann man oft bequem Maßnahmen einleiten, um das Schlimmste zu verhindern.
Bei tausenden Krankheiten muss man entsprechend breit schauen. Das gilt vor allem, wenn das Ziel ist, das Thema Prävention möglichst bequem zu machen. Der LumaMed 360° Check-up ist für alle, die an einem Tag alles medizinisch Sinnvolle machen wollen, statt über Monate hinweg zu zehn oder mehr Ärzten gehen zu müssen.
Wer also kein Glücksspiel in Sachen Gesundheit zulassen möchte und gleichzeitig möglichst bequem Transparenz über anschleichende Krankheiten schaffen will, kann mit dem 360° Check-up alles medizinisch Sinnvolle auf einmal screenen. So erhält man bei uns bequem Transparenz über anschleichende Probleme und bekommt einen Therapie-, Sport- und Ernährungsplan, der Krankheiten im besten Fall um Jahrzehnte hinauszögert.
Wie kommt der Preis zustande? Was ist im Detail drin?
Die Preise bei Ärzten sind in Deutschland weitgehend festgeschrieben. Jeder Arzt unterliegt der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Das bedeutet, der Preis ist gesetzlich vorgegeben.
Unser Ziel ist es, die führenden 100+ Todesursachen und tausende Krankheiten früh zu erkennen und im besten Fall um Jahrzehnte hinauszuzögern. Wer viele Krankheiten erkennen will, muss viele Krankheiten screenen. Daher besteht unser 360° Check-up aus 104 Bestandteilen nach GOÄ.
| Untersuchung / Laborwert | Betrag |
| Einleitung und Koordination flankierender Maßnahmen mit ausführlicher Beratung | €61,20 |
| Gesundheitsuntersuchung mit Beratung und körperlicher Untersuchung | €89,77 |
| Erörterung d. Auswirkung einer Krankheit auf die Lebensgestaltung | €61,20 |
| Elektronischer Arztbrief (gründlich) | €26,52 |
| Individueller Ernährungs / Trainingsplan | €24,13 |
| Blutentnahme Vene | €4,20 |
| Frequenzspektrum-Analyse | €14,57 |
| CW-Doppler-Zuschlag | €11,66 |
| Farbkodierung | €11,66 |
| Sonografie der Schilddrüse. Untersuchung weiterer umliegender Organe: u.a. Halslymphknoten | €28,15 |
| Ultraschall-Untersuchung Arteria Carotis Interna | €16,32 |
| Ultraschall-Untersuchung Arteria Vertebralis | €16,32 |
| Ultraschall-Untersuchung Arteria Carotis Externa | €16,32 |
| Farbdoppler-Echokardiografie & Echokardiografie | €93,84 |
| Oxymetrische Untersuchung | €15,95 |
| Spiroergometrische Untersuchung | €39,76 |
| Gasanalyse in der Expirationsluft | €35,78 |
| Pulswellenlaufzeit | €23,82 |
| Peripherer Arterien bzw. Venendruck/strömungsmessung (Gliedmaßen) | €12,59 |
| Direktionaler Doppler Hirnarterien. | €94,72 |
| Körperfettanalyse (Bioelektrische Impedanz Analyse BIA) | €26,54 |
| Belastungs-EKG/Stress-Echo | €59,66 |
| Vektorkardiographie | €26,54 |
| Zuschlag Speckle Tracking | €18,89 |
| Zuschlag Gewebe-Doppler bei Echo | €10,49 |
| Fluss-Volumen-Kurve (bei Spirographie) | €14,69 |
| Grundumsatzbestimmung | €23,82 |
| Apparative isokinetische Muskelfunktionsdiagnostik | €29,14 |
| Eingehende neurologische Untersuchung | €26,14 |
| Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (BSG) | €4,02 |
| Ustix (Urinteststreifen) | €3,35 |
| Blutzellen Differenzierung | €4,02 |
| Hämatokrit (Hk, Hct oder Hkt) | €0,00 |
| Roter Blutfarbstoff (Hämoglobin, Hg, Hgb, Hb) | €0,00 |
| MCH | €0,00 |
| MCHC | €0,00 |
| MCV | €0,00 |
| Blutplättchen (Thrombozyten, PLT oder THRO) | €0,00 |
| Rote Blutkörperchen (Erythrozyten / Ery) | €0,00 |
| Leukozyten (Weiße Blutkörperchen) | €0,00 |
| Differenzierung Leukozyten (damit Großes Blutbild) | €1,34 |
| basophile Granulozyten (BAS, Baso) | €0,00 |
| eosinophile Granulozyten (EOS, Eosino) | €0,00 |
| Lymphozyten (LYM, Lympho) | €0,00 |
| Monozyten (MON, Mono) | €0,00 |
| Neutrophilen Granulozyten (NEU, Neutro) | €0,00 |
| Retikulozyten (jugendliche Erythrozyten, Retis, Retr) | €4,69 |
| Kalzium | €2,68 |
| Kalium (ISE) | €2,01 |
| Natrium (ISE) | €2,01 |
| Glukose | €2,68 |
| HbA1c (Hämoglobin A1c) | €13,41 |
| Cholesterin, gesamt | €2,68 |
| HDL-Cholesterin | €2,68 |
| LDL-Cholesterin | €2,68 |
| Triglyceride | €2,68 |
| Immunglobulin G (IgG) | €10,05 |
| Immunoglobulin A (IgA) | €10,05 |
| Immunoglobulin M (IgM) | €10,05 |
| Immunoglobulin E (IgE) | €16,76 |
| Gesamtprotein / Gesamteiweiss | €2,01 |
| Proteinelektrophorese | €13,41 |
| Transferrin | €6,70 |
| Anorganisches Phosphat | €2,68 |
| Bilirubin gesamt | €2,68 |
| Harnsäure | €2,68 |
| Harnstoff | €2,68 |
| Kreatinin enz. | €2,68 |
| Alkalische Phosphatase | €2,68 |
| Amylase | €3,35 |
| CK (IFCC) (Creatinkinase) | €0,00 |
| Creatinkinase MB | €0,00 |
| Gamma-GT (GGT) | €0,00 |
| GOT (AST) | €0,00 |
| GPT (ALT) | €0,00 |
| Lactate dehydrogenase (LDH) | €0,00 |
| Lipase | €0,00 |
| Partielle Thromboplastinzeit (PTT) | €3,35 |
| Internationale normalisierte Ratio (INR, TPZ, Quickwert) | €3,35 |
| Eisen | €2,68 |
| Magnesium | €2,68 |
| ApoB | €13,41 |
| ApoA1 | €13,41 |
| Lipoprotein(a) | €20,11 |
| CRP (C-reaktives Protein) | €13,41 |
| Ferritin (FT), Depot-Eisen | €16,76 |
| Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG) | €30,16 |
| Laktat photometrisch | €14,75 |
| CCP-Antikörper | €30,16 |
| Fc von IgM, Immundiffusion | €12,07 |
| Rheumafaktor | €6,70 |
| ASL | €6,70 |
| PSA | €40,22 |
| Cortisol | €16,76 |
| freies T3 | €16,76 |
| freies T4 | €16,76 |
| Insulin | €16,76 |
| TSH basal | €16,76 |
| Testosteron | €23,46 |
| Vitamin D (25-OH-D) | €32,17 |
| B12 / B9 Folsäure | €33,52 |
| Holotranscobolamin | €32,17 |
| NT-proBNP | €32,17 |
| Homocystein | €16,76 |
Wie kann man einen 360° Premium Check-up woanders günstiger machen oder bezahlt bekommen?
Wir sehen, dass gesetzlich versicherte Patienten einen 360° Check-up natürlich sinnvoll finden, die finanzielle Last eines Checks aber recht hoch ist. Man zahlt schließlich so viel in die Versicherung ein, da erwartet man auch etwas in Sachen Prävention. Es gibt einige Optionen, wie man den Preis eines 360° Check-ups senken kann; diese sind aber überwiegend enttäuschend. Unserer Meinung nach ist die beste Option, das eigene Risiko verstehen zu lernen und die Hochrisikofaktoren regelmäßig selbst zu screenen. Das würde vermutlich über 60 % der Kosten einsparen. Hierzu werden wir versuchen, transparent eine Videoreihe aufzubauen, um Patienten damit zu helfen. Folgen Sie gern unserem Social-Media-Account für mehr Informationen.
Keine Ersparnis möglich: Einen günstigen Arzt finden. Die Preise bei den Ärzten sind universell festgeschrieben. Jeder Arzt unterliegt der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Das bedeutet, der Preis ist gesetzlich vorgeschrieben. Damit ist es unwahrscheinlich, einen Arzt zu finden, der eine Behandlung auf dem gleichen Qualitätsniveau macht und wo der Preis gravierend unterschiedlich ist. Wenn ein Check-up woanders günstig ist, ist das eher ein Indiz für „große Versprechen, wenig dahinter“ als ein echter „360° Check-up zum Billigtarif“.
Kleine Ersparnis möglich: Die Präventionsleistungen der Versicherungen nutzen. Die aktuelle Situation lässt sich am einfachsten mit einer Metapher erklären: Stellen Sie sich vor, Ihre Gesundheit ist ein Haus mit 20 Zimmern. Wenn das Haus brennt, sind Sie krank. Von der Versicherung bekommen Sie ein paar Basics, um Feuer früh aufzuspüren – also Feuermelder – kostenlos. Diese sind besser als gar nichts.
Die „Feuermelder“, die kostenfrei zugänglich sind, reichen aber nur für einen einzigen Raum von 20 Zimmern. Was ist, wenn sich ein Feuer in den anderen Räumen anbahnt? Wann merkt der Feuermelder in Raum 1, dass es in Raum 15 brennt?
Dass die Kassen nicht viele „Feuermelder“ installieren, sieht man in deren Statistiken: Das Gesundheitssystem gibt pro Person ca. 4.000 € pro Jahr für das Behandeln von Krankheiten aus, aber nur etwa 8 € für das Vermeiden dieser. Sie können sich vorstellen, dass 8 € nicht ausreichen, um über 100 anschleichende Krankheiten früh zu erkennen. Entsprechend sollten Sie nicht viel von Ihrer Versicherung erwarten.
Einige Versicherer geben sich Mühe und haben Zuschüsse für Sportuntersuchungen oder Physiotherapie, die Anzahl solcher ist aber begrenzt. Alles, was alle gesetzlichen Kassen übernehmen, sehen Sie HIER zusammengefasst.
Kleine Ersparnis möglich: Der Arzt „verschreibt alles“ und die Versicherung zahlt. Diese Option wird manchmal von Ärzten erwähnt, nach dem Motto: „Kein Problem, wir checken alles, ich verschreibe das einfach und dann zahlt die Versicherung das.“ Klassiker sind eine schnelle Sonographie oder ein Ruhe-EKG, weil man mit dem Arzt befreundet ist.
Leider ist dieses „alles“ in der Praxis fast immer nur ein kleiner Schnellcheck: ein paar Untersuchungen in wenigen Minuten, die weder die führenden 100+ gravierenden Erkrankungen abdecken noch die 3–4 Stunden ersetzen, die ein echter 360° Check-up braucht. Und das nicht, weil der Arzt sich die Zeit nicht nehmen möchte, sondern weil er sie systembedingt nicht hat. Jemand, der am Tag 10–20 Patienten sieht, geschweige denn 50+, kann Detailtiefe für den ganzen Körper gar nicht leisten – selbst dann nicht, wenn er Ihnen aus Gefallen „alles verschreibt“ und sich „extra viel Zeit nimmt“.
Am Ende bleiben es ein paar Einzeluntersuchungen, die eher einem Glücksspiel ähneln: Sie setzen auf wenige Felder und hoffen, dass genau dort das Problem liegt. Ein echter 360° Check-up dagegen setzt strukturiert auf alle wichtigen Felder gleichzeitig – mit 3–4 Stunden Zeit statt Casino.
Daher ist es zwar ein guter Weg, über bekannte Ärzte mehrere Untersuchungen von der Kasse verschrieben zu bekommen und so Kosten zu sparen, für echte Sicherheit in Bezug auf Ihre gesamte Gesundheit ist das aber leider zu wenig. Was Sie tun können: Nehmen Sie die Unterlagen und Ergebnisse dieser Untersuchungen mit zu uns. So müssen wir nichts doppelt machen und Sie sparen Geld. Sie bekommen unsere Expertise, die Aufmerksamkeit mehrerer interdisziplinärer Fachärzte und mehrere Stunden Zeit – und Sie haben durch die Besuche bei befreundeten Ärzten bereits etwas Zeit gegen Geld getauscht.
Große Ersparnis möglich: Eigenständig medizinisches Verständnis über den eigenen Körper aufbauen. So zahlen Sie bewusst nur für Untersuchungen und Blutwerte, die Ihre persönlichen Hochrisikomarker beleuchten. Für alle, die nicht unbedingt kleine und mittlere Risiken aufdecken wollen, sondern damit zufrieden sind, sich auf die großen zu konzentrieren, ist das die beste und preisgünstigste Möglichkeit.
Dies ist bei weitem die beste Option und eine, die in einer idealen Welt weit verbreitet wäre. Die gesündesten Patienten sind nämlich die, die ihre langfristige Gesundheit selbst in die Hand nehmen, sich einlesen, neue Studien anschauen und ihre Werte im Körper richtig verstehen.
Einen sehr guten und verständlichen Einstieg bietet Peter Attia mit seinem Buch „Outlive“. Dort beschreibt er die häufigsten fünf Todesursachen und was man screenen muss. Das ist ein toller Start, um zu verstehen, wie Ihr persönliches Risiko aussieht. Wenn Sie das verstanden haben, können Sie in Abstimmung mit Ihrem Arzt gezielt nur die Werte checken, bei denen Ihr persönliches Risiko sehr hoch ist – und so vermutlich zwei Drittel der Kosten eines 360° Premium Check-ups einsparen.
Was sagt die moderne Studienlage über die Wirksamkeit von 360° Premium Check-ups?
Gleich vorweg: Es gibt Fälle, in denen Vorsorgeuntersuchungen Schaden verursacht haben. Prominente Beispiele sind die Prostatavorsorge und die Mammographie. Wie bei diesen beiden wird es vermutlich eine Handvoll Verfahren geben, die über die Zeit hinweg mehr Schaden als Nutzen gebracht haben.
Die Medizin ist nicht immer perfekt. Ein anschauliches Beispiel ist, dass Bayer früher Heroin als Hustensaft produziert hat und dieser von Ärzten in großen Mengen verschrieben wurde.
Die Medizin entwickelt sich aber stetig weiter. So wurde Heroin verboten, und der Prozess sowie die Interpretation des Prostatachecks und der Mammographie wurden verfeinert. Im Rahmen dieser medizinischen Entwicklung spricht die aktuelle Studienlage immer stärker für folgende Aussagen:
- Tödliche Krankheiten sind oft nicht heilbar. (1) (2) (3) (4)
- Wenn man erst mit Symptomen zum Arzt geht, ist es oft zu spät. (5) (6) (7) (8)
- Anschleichende tödliche oder schmerzhafte Krankheiten lassen sich oft gut früh erkennen. (9) (10) (11) (12)
- Früh erkannte Krankheiten können oft hinausgezögert werden, manchmal um Jahrzehnte. (13) (14) (15) (16)
So glauben wir, dass früh nachzuschauen und direkt etwas gegen Krankheiten und Risiken zu unternehmen, der beste und bequemste Weg ist, gesund über 90 Jahre alt zu werden. Unsere Patienten scheinen dies genauso zu sehen. Hier ein Erfahrungsbericht von einem unserer Patienten.
Was unterscheidet den LumaMed 360° Check-up von dem Check beim Hausarzt?
Was unterscheidet den LumaMed 360° Check-up von dem Check beim Hausarzt?
Der Check-up beim Hausarzt, der „Check-up 35“, besteht aus 13 Blutwerten und 5–10 Minuten Arztzeit.
Ein solcher Check ist ein guter erster Schritt in Richtung Prävention. Viele bemängeln die sehr geringe Detailtiefe. Wir auch.
Stellen Sie sich die Frage: Wie sicher sind Sie, dass Ihr Hausarzt Tausende von Krankheiten mit 13 Blutwerten und 10 Minuten Arztzeit im Blick hat?
Wir nehmen uns 4 Stunden Zeit für unsere Patienten und schauen uns 15- bis 20-mal so viele Werte an wie der Hausarzt.
Dabei ist Blut nur ein kleiner Teil. Blut sagt nämlich nichts darüber aus, was sich in Ihrem Körper über viele Jahre Stress bereits angesammelt hat und welche genetischen Lasten Sie aus der Familie mit sich tragen. Dafür braucht es mehrere Stunden Zeit und über 104 Bestandteile, die in unserem Check-up enthalten sind. Die gesamte Übersicht nach GOÄ finden Sie HIER.